IKH Helene Herzogin in Bayern (Beirätin)

IKH-Helene

 

Geboren als dritte von fünf Töchtern am 06. Mai 1972 und aufgewachsen in Wildbad Kreuth. Von frühester Kindheit an wurden Sie und ihre Schwestern an die echte, unverfälschte Volksmusi durch ihren Vater, S.K.H. Herzog Max in Bayern mit großem Gespür und der musikalischen Tradition des Kiem Paulis herangeführt. Genug Möglichkeiten zum Zuhören gab es im elterlichen Hause in Wildbad Kreuth sowie auch in Begleitung ihres Großvaters S.K.H. Herzog Albrecht von Bayern während diverser Familienfeiern im Köschinger Forsthaus.

Sie selbst hat mit großer Freude zwei Jahre lang Hackbrett in einer Mädchengruppe in Heiligenstadt bei Altötting gespielt. Freilich, Auftritte beschränkten sich auf die Gestaltung der diversen Gottesdienste wie auch der zahlreichen Schulfeiern.

Helene Herzogin in Bayern unterstützt seit Herbst 2007 den Bairisch-Alpenländischen Volksmusikvereins e.V. im Rahmen des erweiterten Vorstandes.

 

Beni Eisenburg

Beni Eisenburg, Heimatforscher und Archivpfleger von Gmund am Tegernsee, hat sich vielfach um die bayerische Lebensart verdient gemacht. Seit mehr als 50 Jahren ist er mit der Volksmusik verbunden, ob als Tanzführer beim Volkstanz oder als Sprecher bei Volksmusikveranstaltungen.
 
Auszug aus der Laudatio anläßlich einer Preisverleihung:

"Alles, was der bekannte Trachtenschneider Beni Eisenburg tut, sei es als Volksmusikant, Tanzmeister, Heimat- und Mundartforscher, als Vermittler des altbayerischen Brauchtums, als Führer durch das Kirchenjahr oder als Moderator bei Sänger- und Musikantentreffen, besticht durch die Beschränkung auf das Wesentliche.

Die Bayern sind zwar stolz, aber nicht eitel. Daher machen sie wenig aus sich und überlassen die Beschreibung ihres Wesens lieber anderen. Beni Eisenburg gehört zu diesen bescheidenen Altbayern."
 

Franz Heigl (Beisitzer)

Heigl_franzGeboren 1966 in Gaißach, bewirtschaftet er dort seit 1984 zusammen mit seiner Ehefrau und den drei Kindern den elterlichen Bauernhof.

Da in seinem Elternhaus öfters der Kraud´n Sepp zu Besuch war und dort Zither gespielt hat, wollte auch der 11jährige  Franz dieses Instrument erlernen. Ein Musiklehrer war bald gefunden, es war Hans Kraus, ein Mitglied der „Wegscheider Musikanten“. Nach dessen Tod wurden die Unterrichtsstunden von seinem Musikkameraden Josef Riesch (Graber Sepp) weitergeführt.

Bis zu seinem 20.Lebensjahr hat Franz in einer Zithermusikgruppe (4 Zithern und 1 Gitarre) gespielt. Danach löste sich die Gruppe leider auf, denn Berufsausbildung, Hofübernahme und Familie wurden wichtiger. 15 Jahre lang wurde die Zither nur noch an Weihnachten, zu runden Geburtstagsfeiern  und wenn die „Wegscheider“ oder „Wetterstoana“ im Radio erklangen herausgeholt…..

…..bis er 2001 von einem Volksmusikseminar im Stile der “ Wegscheider Musikanten“ in der Zeitung las, sich anmeldete und von dort mit viel Elan und Begeisterung wieder heimkam. Schnell wurden die ehemaligen Mitspieler zusammengetrommelt und die „Sunnasboch-Zithermusi“ war geboren.

Seitdem  spielt der Heigl Franz mit größter Freude in verschiedenen Besetzungen:

Bei der „Sunnasboch-Zithermusi“ mit Melodiegitarre und Zither, und beim „Bochwinkl-Trio“.


….…zur richtigen Zeit de g´recht´n Leut kennag´lernt………..

Henner Bertl - (Beisitzer)

henner_bertl

Geboren 1971 in Freising, habe ich mich während meiner Schulzeit durch mehr als fünf Jahre Klavierunterricht gekämpft. Ergebnis mangelhaft, Klavierkarriere beendet. Diagnose: mangelnder Fleiß, mangelnde Begabung.

Während meiner Studienzeit war ich eifrig als Zuhörer auf Sänger- und Musikantentreffen unterwegs, wo ich 1997 bei einer Rundfunkveranstaltung den Wörnle Manfred kennen lernen durfte. Der ließ sich erfreulicher Weise dazu überreden, mein dilettantisches Ziachorgl- und Gitarrenspiel aufzubessern. Aus dem anfänglichen Musikunterricht entstand eine für mich sehr wertvolle Kameradschaft und ein reger Austausch über Musik, Kultur und Tradition. So bekam ich auch eine Menge rarer, interessanter und wertvoller antiquarischer Literatur in die Hände, die mir großzügig überlassen wurde und seitdem sehr zur Freude gereicht.

Der schleichende Verfall unserer traditionellen humanistischen und kulturellen Werte ist mir seit jeher ein Ärgernis, gegen das sich anzukämpfen lohnt. Egoismus, Selbstherrlichkeit und Intoleranz sind unter anderem die Ursachen dafür, dass unseren Kindern und Jugendlichen die Wertorientierung so schwer gemacht wird, wie dies vermutlich - Gott sei Dank - kaum jemandem von uns widerfahren ist. Als interessierter Pädagoge sehe ich es deshalb gleichermaßen als Ehre, Pflicht und Herausforderung, dieser bedenklichen Strömung entgegenzuwirken und unseren Verein als Beisitzer und Mitautor zu unterstützen.

Siegi Götze

Als erster von 3 Söhnen wurde ich im Jahr 1947 in Raiten geboren, bin dort aufgewachsen und in Schleching zur Schule gegangen.
Meine berufliche Laufbahn führte mich  zuerst  nach Traunstein, dann nach  Eichstätt und München, von dort hinauf zum Spitzingsee und wieder zurück ins Achental in den  jetzigen Wohnort Marquartstein. Letzte berufliche „Station“ bis zur Pensionierung war Traunstein.
Das tägliche Auf und Ab im Brauchtumsjahr des Chiemgaues prägte mich unmerklich von Kind auf, mit allem was dazu gehört. Für die weitere „Vertiefung" sorgten besonders in den Raitner Jahren aber auch darüber hinaus der Großvater, „Oberschweitzer“ auf  landwirtschaftlichen  Herrschaftsgütern  und „Senner“ auf  Chiemgauer Almen, zusammen mit der Großmutter, die mit ihm zusammen Tag für Tag vorlebte, was nach ihrem Verständnis halt  „guter Brauch“ ist. Unverrückbare  Stationen im Jahreslauf, Volkslied und Volksmusik , Mundart und sonstige, wesentliche Dinge  wurden mir auf diese Weise  zu sinnstiftenden  Lebensinhalten, von denen ich  später dann im Rahmen von  Veranstaltungen, Vorträgen und Seminaren berichten durfte.
Beim Bairisch Alpenländischen Volksmusikverein hat  man mir nun vor einiger Zeit die Möglichkeit gegeben, in der Zeitschrift „Musik und Tradition“ das auch weiter zu tun.

Matthias Häusler (Beisitzer)

Haeusler
Als jüngster Bruder von drei Schwestern anno 1938 geboren, hat sich der Hias als Speditionskaufmannslehrbua seine erste Ziach, eine alte Hlavatscheck in B-Es-As selbst gekauft.
Ohne Anleitung, nur nach Gehör spielte er vom Edler Trio, von Gottlieb Weissbacher, den alten Mittersiller, den lustigen Salzburgern und einigen anderen Volksmusikgruppen die Stücke nach. Die vielen ihm bekannten Lieder lernte er schon daheim in der Familie, die ohne Vater auskommen musste, der vom Krieg nicht mehr heimgekommen ist.
1958 war die Gründung der Reiteralmer Tanzlmusi, mit der er immer noch musiziert. 1965 kam die Gerstreit Musi dazu und mit vielen anderen Musikanten aus seiner näheren Umgebung wird bis heut in verschiedenen Besetzungen zu passenden Anlässen gespielt. Seit gut 30 Jahren Referent bei den Salzburger Brauchtumswochen und ebensolang einmal wöchentlich einige Stunden ehrenamtlicher Ziach-Lehrer für die interessierte Jugend. Hias ist einer von den „drei Mann“, die im Gasthaus Krimpelstetter in Salzburg den Grundstein für diesen Verein gelegt haben und vergisst nie, seine Frau und die Familie zu erwähnen. Dies ehrt ihn mehr als die vielen Auszeichnungen, die er schon bekommen hat.

Marlene Lindmair (Beirätin)

lindm
Ich stamme aus der Volkssängerfamilie Röpfl aus Hausham. Mit meiner Mutter Marianne und Schwester Heidi begann ich meinen volksmusikalischen Weg im Großschwaiger Dreig’sang.
Als 1986 meine Tante Leni starb, ersetzte ich ihre Stimme im „neuen“ Röpfl Dreig’sang, zusammen mit meiner Mutter und meinem Onkel Hartl. Seit 1991 führe ich unsere Familientradition mit meinen beiden Töchtern Constanze und Simone im Lindmair Dreig’sang fort.
Die Pflege unserer überlieferten Volksmusik mag manchen wie ein Anachronismus erscheinen, und doch ist die Volksmusik ein unverzichtbarer und wichtiger Bestandteil eines vielfältigen Kulturlebens bei uns in Bayern. Volksmusik ist entstanden als Musik aus dem Volk, weit weg von modernen Einschlägen und marktschreierischer Beliebtheit. Unverfälschte Volksmusik ist ein Stück lebendige Geschichte und Gegenwart der Menschen, die in Bayern leben. Die Volksmusik braucht sich nicht zu verstecken, erst recht nicht ins Ghetto abdrängen zu lassen, obwohl manche meinen, sie sei nicht mehr modern und zeitgemäß.
Wir müssen alles tun, um unser Kulturgut zu bewahren und zu erhalten. Deshalb bedarf die Volksmusik einer besonderen Unterstützung, damit auch unseren Enkeln diese noch als Teil unserer und ihrer kulturellen Identität nahegebracht werden kann.
Ich möchte in unserem Verein maßgeblich dazu beitragen, dass eine breite Öffentlichkeit das Gespür für das Unverfälschte in unserer Volksmusik erhält.

Fritz Resch

Als berchtesgadenerisches G'wachs und pensionierter Postler gehört er als Jahrgang 1942 sicherlich zu den
älteren Vertretern in diesem volksmusikalisch-traditionell-orientierten Reigen. Mit Brauchtum und Bodenständigkeit ist er schon seit der Kinderzeit eng verbunden und praktiziert seit 1959 die traditionelle Volksmusik, als einer der Ramsauer Sänger.
In dieser Zeit durfte er neben vielen namhaften Volksmusik- und Gesangsgruppen auch mit Anette Thoma, Tobias Reiser, Karl List (BR) und Wastl Fanderl bekannt werden. Sie galten auch für Fritz Resch in strittigen Fragen als Wegweiser in der Volksmusik und trennten, wo es nötig war, die Spreu vom Weizen.
In seinen 48 Jahren als Volkssänger hat er mit Herz und Gefühl versucht, unser Kulturgut Volkslied und Volksmusik mitzutragen und zu erhalten und wird in diesen Belangen auch weiterhin aktiv sein. Einer seiner Beweggründe, sich auch im Bairisch-Alpenländischen Volksmusikverein einzubringen:
Die traditionelle Volksmusik hat sich in den letzten 50 Jahren, auch ohne ihre Identität zu verlieren, gewandelt und brauchbar Gutes angenommen. Was aber seit geraumer Zeit aus einer gewissen Richtung fast zwanghaft in die traditionelle Volksmusik hineininterpretiert werden soll, betrachtet er schlichtweg als Kulturfrevel und als nicht hinnehmbar.
„Das kostet das Herz!“ (Zitat Kiem Pauli)

Lisi Röpfl (Jugendbeauftragte)

Die traditionelle Volksmusik hat in unserer Familie seit jeher einen hohen Stellenwert. So bin ich mit der Volksmusik aufgewachsen, habe meine erste Geign mit 3 Jahren bekommen und bei meiner Mama das Geignspielen gelernt.
Mit 10 Jahren ist dann noch die Harfe dazugekommen. Gelernt habe ich zuerst bei uns in Bayrischzell, später im benachbarten Tirol.
Selbstverständlich wird in unserer Familie gemeinsam gesungen und musiziert, seit 2005 auch öffentlich, aktuell als Röpfl Geigenmusi, bei der ich Geige und Bratsche spiele und als Röpfl Familiengsang.
Am Gymnasium Miesbach, wo ich in die Schule gehe, bin ich im Orchester und im Kammerchor. Hier begegnet mir und begeistert mich natürlich auch andere Musik, aber Volksmusikantin bin ich mit Leib und Seele. So ziehe ich von Seminar zu Seminar um Gleichgesinnte kennenzulernen, Musikantenfreundschaften zu knüpfen und die eine oder andere Nacht durchzuspielen.
Volksmusik lebt!
 

Martina Röpfl (Internetbeauftragte)

Martina Röpfl Mit Blockflöte, Okarina, Gitarre und Geige habe ich in meiner Kindheit die traditionelle Volksmusik für mich entdeckt. Ich begann Noten und Liederbücher zu sammeln und Stückl zu arrangieren.
Über die Volksmusik wurde auch mein Interesse für Heimatkunde und Brauchtum geweckt und meine große Leidenschaft fürs Nähen von Dirndlgwandern. Ich bin fest davon überzeugt, dass Volksmusik, Brauchtum und Tracht zusammengehören, denn zur Volksmusik gehört der ganze Mensch.
Diese Überzeugung habe ich mit in meinen Beruf als Lehrerin genommen. Mir war es immer wichtig, mit meinen Schülergruppen und Schulchören bairische Volksmusik zu singen und zu spielen und in Heimatkunde regionale Geschichte und Kultur zu vermitteln.
Neben Gruppen aus dem Isarwinkel und den Kreuther Musikanten in der Saitenbläser-Besetzung, waren die Miesbacher Musikanten meine musikalische Heimat, denen ich als Mitgründerin über 10 Jahre angehörte. 
Heute musiziere ich mit meiner Familie und zwei befreundeten Musikanten in der Röpfl Geigenmusi und wenn wir es zeitlich noch irgendwie schaffen, singen wir auch gerne zusammen als Röpfl Familiengsang.
Seit Frühjahr 2014 schreibe ich Beiträge für die Vereinszeitung und kümmere mich seit März 2016 als Internetbeauftragte auch um unsere Präsentation im weltweiten Netz. Ich möchte dazu beitragen, dass trotz aller volksmusikalischen Randerscheinungen der neueren Zeit  der echte Kern erhalten bleibt.

Christian Schamberger (Werbebeauftragter)

schamberger_chrDer Bairisch-Alpenländische Volksmusikverein konnte Herrn Christian Schamberger als weiteren Unterstützer gewinnen. Die Erhaltung und Förderung unseres bairischen Kulturgutes ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Er ist dafür in diversen Gremien und in etlichen ehrenamtlichen Funktionen tätig.
Herr Schamberger ist bereits seit einiger Zeit der Ansprechpartner für unsere Werbekunden. Der persönliche Kontakt zu unseren Werbepartnern ist für Ihn der Schüssel für eine nachhaltige und fruchtbare Zusammenarbeit.
 
 
 
 
Bei Fragen zu Werbeanzeigen:
Tel. +49 (0)8143 / 6286
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Staber Sepp (Beisitzer)

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1949, als erster und einziger Sohn der Bauersleut Amalie uns Sepp Staber (2. Stimme der Riederinger Sänger) geboren, drehte sich in diesem Haus neben der Bauernarbeit, fast alles um die Volkskultur, Volksmusik und Glaube.

Mit 4 Schwestern aufgewachsen und als Kinder schon gesungen (meine Schwester Bärbe ist die Frau vom Resch Fritz "Ramsauer Sänger") hab ich vor allem die wöchentl. Proben der Riederinger Sänger in unserer Stubn erlebt. Ihre Gespräche, Wertungen, Urteile und Begegnungen mit Persönlichkeiten der "Szene", prägten mich nachhaltig.

Als Vater von 5 Kinder und aktiver Plattler und Theaterspieler beim Trachtenverein, ließ ich mich zum Jugendleiter verpflichten. Von Anfangang an hab ich mit den Kindern auch gesungen, gepascht und "Hirtengespielt". Aus dieser Spielschar entstanden auch die "jungen Riederinger Musikanten".

Seit 1989 sing i bei de jetzign Riederinger Sänger.

Die Aussage, in der bis dahin zuständigen Zeitung der Szene 
" es wastlfanderlt und tobireisert noch zu sehr in der Volksmusik ",
war für mich das endgültige Signal, umgehend mich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun, um uns Gehör zu verschaffen. 
Juhe Viktore, Hurra de Gams...!