1. Vorstand Roman Messerer - Jahrgang 1959

Roman Messerer stammt aus dem südlichsten landwirtschaftlichen Anwesen  der Gemeinde Baiern. Mit 12 Jahren begann er bei Anna Sinzinger mit dem Zitherunterricht. Schon als Jugendlicher fand er über Adi Würz von den ehemaligen Bairer-Sängern zur Volksmusik, die von da an immer mehr zur Profession wurde.

 

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Die Feinheiten der Liedbegleitung erlernte er von Sepp Winkler aus Kreuth. In mehreren Saitenmusikbesetzungen, der Bairer Zithermusi, der Weinberg Zithermusi, der Moarleitn-Musi, der Bairer Saitnmusi und dem Gröbenbach-Trio gelingt es Roman Messerer das Musikantische mit einem hohen Maß an Können zu verbinden und gemeinsam mit den anderen Musikanten dadurch zu überzeugen.

Sängerisch betätigte sich Roman Messer von 1977-91 als 2. Bass bei den Bairer Sängern und seit 1985 bei den Riederinger Sängern. Schon während seiner Ausbildungszeit am Konservatorium gab er Unterricht auf verschiedenen Saitenin-strumenten und ist seit 1989 an der VHS-Musikschule Ebersberg und seit 1991 an der Musikschule Tegernseer Tal angestellt.

Er hofft, seine Erfahrung und Begeisterung für die alpenländische Saitenmusik durch die Arbeit im Bairisch-Alpenländischen Volksmusikverein an junge und jung gebliebene (wer Musik macht, bleibt immer jung!) Interessierte weitergeben zu können.

 

2. Vorstand Manfred Wörnle vulgo Oasl - Jahrgang 1955

Gebürtiger Mittenwalder, Volks- und Handelsschüler mit anschließender Ausbildung zum Bankkaufmann. Danach eher schlechter Pflichtsoldat (letzte Worte des Oberst: „Spieß!!  Such´ mir einen neuen Fahrer - aber keinen Musikanten mehr!“).

 

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Von 1965 bis 1966  Ausbildung beim Zitherlehrer Georg Seitz vulgo Duxer Schorsch in Mittenwald. Damalige Freizeitvergnügen: Schwarzfischen, „Hornsuchen“ (Hirschgeweih) und Zitherspielen (Reihenfolge!)  Anno 1967  zusammen mit Toni Fütterer (Zither) und Martin Hornsteiner (Kontragitarre) als „Wetterstoa Buam“ erste volksmusikalische Gehversuche, weitgehend unbeeinflußt von den Medien. Ansatzpunkt für das Volksmusizieren waren Landler, die der Zitherlehrer vorgespielt hat und die sie nachspielen mußten. „Do gibt´s koane Noten, des san alte Stegreif-Landler“ – darunter auch der Landler, der von den Wegscheider Musikanten als A-Dur Landler bekannt ist.

 

Gespielt wurde oft, z.B. im wöchentlichen Heimatabend des Mittenwalder Trachtenvereins und im Bauerntheater, lange Zeit auch als „Tanzmusi“ mit zwei Zithern und Kontragitarre, in der „Mittenwalder Fosnocht“, bei Hochzeiten, Jahrgangstreffen und anderen Feierlichkeiten. Mit seinen musikalischen Wegbegleitern bei den Wetterstoa-Musikanten und in der Boarischen Almmusi kommt er viel herum. Manfred Wörnle unterrichtet Volksmusik an der Musikschule Telfs in Tirol.

 

Schriftführer Peter Egner - Jahrgang 1952

Am 24. Mai 1952 in Oberau, Lkr. Garmisch- Partenkirchen geboren, verheirateter Landgendarm, 2 Kinder. Seit Oktober 1999 Gausängerwart bei der Oberländer Trachtenvereinigung mit Sitz in Garmisch.

Er spielte 25 Jahre bei der Musikkapelle Oberau den Bombardon und war Gründungsmitglied der „Kreuzalmmusi“, bei der er auch dieses Instrument bis zur Auflösung, nach über 30 Jahren gemeinsamen Musizierens, spielte.

Heute spielt er mit seinen Kindern in verschiedenen Besetzungen mit der „Oimrauschmusi“ zur eigenen Freud. Die authentische bayrisch-alpenländische Volksmusik ist sein Leben und die Erhaltung unserer bayerischen Kultur mit allem was dazu gehört, ist ihm eine wichtige und aufrichtige Herzensangelegenheit.

 

Kassier Christian Eisner

Christian Eisner

In der letzten Mitgliederversammlung am 6.März 2016 wurde ich zum neuen Kassier gewählt, nachdem unser langjähriger Kassier Markus Wörnle aus beruflichen Gründen die ehrenvolle Aufgabe abgeben musste.

 

Mein Name ist Christian Eisner, ich bin 53 Jahre alt, wohne in der Nähe von Bad Aibling und arbeite seit 1989 bei der Volksbank-Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG, davon bis 2001 in Au bei Aibling als stellvetretender Geschäftstellenleiter und nun seit 15 Jahren als Geschäftsstellenleiter der  Volksbank-Raiffeisenbank Vagen.In meiner Freizeit spiele ich Zither bei der Weinberg Zithermusi, besitze zwei kleine Fischweiher und gehe gerne in die Berge.

 

Mir ist es wichtig, dass unsere einmaligen alpenländischen Traditionen in Musik und Gewand, erhalten bleiben. Das macht uns einzigartig.